Würfelspiel

Dieses einfache Würfelspiel kannst du in unterschiedlichen Varianten spielen. Je nach Alter kannst du es für dich und deine Mitspieler anpassen.

Du brauchst für das Spiel:

  • 30 Spielsteine – das können kleine Legosteine sein, Murmeln, Knöpfe, Wattestäbchen, Steine … was auch immer du in dieser Menge zur Verfügung hast.
  • einen Würfel – oder auch mehrere, wenn jeder mit seinem eigenen würfeln möchte
  • für jeden Mitspieler ein Gefäß um die Spielsteine darin aufzubewahren – das kann ein Glas sein, ein Becher, eine Schüssel …

Das Spiel in seiner Grundidee:

Die Spielsteine liegen in der Mitte der Spielfläche. Reihum wird gewürfelt. Die Würfelaugen zeigen an, wie viele Steine man nehmen darf. Die Steine immer in das eigene Gefäß geben, damit sie nicht verloren gehen. Zu Beginn des Spieles sollte man sich ausmachen, wie man die letzten Steine nehmen darf. Bleiben zum Schluss zum Beispiel nur noch 2 Steine übrig und der Spieler, der gerade dran ist, würfelt 4, dann könnte der Spieler entweder trotzdem alle restlichen Steine nehmen oder man macht sich vorher aus, dass man die Anzahl genau würfeln muss.
Mit jüngeren Kindern empfehlen wir die erste Möglichkeit, damit es nicht zu lange dauert, mit älteren Kindern kann man gerne auch die zweite Variante ausprobieren.
Zum Schluss zählt jeder Mitspieler seine Steine und Sieger ist, wer die meisten erwürfelt hat.

Die Varianten des Spieles:

  • Für die ganz jungen Kinder:
    Die Grundidee des Spieles bleibt gleich, aber nur 15-20 Spielsteine nehmen und einen Würfel, der nur die Augenzahlen von 1-3 abgebildet hat.
  • Auch für die Jüngsten:
    einheitliche, durchsichtige Plastikflaschen mit breitem Hals wählen, in die Mitte etwas größere Gegenstände legen, ebenso einen Würfel von 1-3 nehmen; Die Gegenstände in der Mitte werden in die Flasche gegeben. Wer zuerst die Flasche voll hat, ist Sieger.
  • Für die Kinder mit großem Zahlenverständnis oder im letzten Kindergartenjahr gibt es hier eine herausfordernde Variante:
    Die Grundidee bleibt gleich. Allerdings zählt beim Würfeln nicht mehr die Zahl der Augen, die nach oben zeigt, sondern die Zahl gegenüber, die nach unten zeigt und gerade nicht zu sehen ist. So viele Steine dürfen dann genommen werden.
    Die Erwachsenen können die Kinder anfangs damit ein paar Mal verblüffen, dass sie die Zahl kennen, bevor der Würfel umgedreht wird. Der Trick: immer die gegenüberliegenden Zahlen eines Würfels ergeben in Summe 7.
    Danach erklären die Erwachsenen den Kindern dieses Prinzip und rechnen gemeinsam aus, welche Zahl auf der Unterseite des Würfels ist.
    Es ist dabei egal, ob die Kinder durch Abzählen zum Ergebnis kommen, oder ob sie bereits im Kopf rechnen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim gemeinsamen Spielen und Rechnen und vielleicht erfindest du ja noch weitere Spielvarianten mit deiner Familie.

Diese Idee haben wir in dem Buch „Das große Förder-Spiele-Buch 2“ im Borgmann Verlag gefunden.

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