Flieg mit zum Mond – wir machen Kletterraketen

Du brauchst dafür:
– Karton
– Stifte zum Anmalen
– einen Strohhalm
– eine Schnur
– zwei Holzperlen
– Kleber

Und schon kann es losgehen:

Im ersten Schritt kann dir deine Mama oder dein Papa helfen – zeichne dir zwei gleiche Raketen auf den Karton und schneide diese aus.
Nun kannst du deine Raketen nach Lust und Laune gestalten, bemalen und verzieren.
Nun schneidest du von deinem Strohalm zwei gleich große Stücke ab (ca. 4cm lang)
Nun klebst du die beiden Strohhalmstücke auf die Rückseite deiner Rakete. Achte darauf, dass du die beiden Strohhalme nach oben gehend ein wenig nach innen hin anklebst.
Anschließend kannst du die Schnur durchfädeln. Achte darauf, dass die Schnur lang genug ist (in etwas 2m lang) .
Nun lässt du alles gut trocknen.
Im nächsten Schritt klebst du die zweite Rakete auf die beiden Strohhalme drauf. Lass dir hierbei von deiner Mama oder deinem Papa helfen. Es ist wichtig, dass der Kleber nur auf den Strohhalmen ist!
An die beiden Enden der Schnur fädelst und befestigst du noch zwei Holzperlen. Somit kannst du dann die Enden besser in deinen Händen halten.

Bereit zum Start? Dann kann es losgehen!

Hänge deine Rakete an einen Türgriff – wenn du an den Enden der Schnur abwechselnd ziehst – startet deine Rakete los!

Viel Spaß und einen erfolgreichen Flug!

Schlechte Träume adé – bastel dir deinen eigenen Traumfänger


Bestimmt hast du auch schon einmal schlecht geträumt oder hattest sogar einen Albtraum?
Heute zeigen wir dir, wie du einen Traumfänger selber basteln kannst.
Man sagt, dass Traumfänger die schlechten Träume in ihrem Netz auffangen und dich somit davor schützen.
Probier es aus – los gehts!

Du brauchst folgende Materialien:

  • einen gut biegsamen Ast
  • verschiedene Schnüre
  • bunte Perlen
  • Federn

Dann können wir starten!

Zuerst bindest du deinen Ast mit einem Stück Schnur zu einem Kreis zusammen. Achte darauf, dass du ihn oben fest zubindest, damit er dann nicht mehr aufgeht.
Nun nimmst du dir ein Stück deiner Schnur, knotest diese an einem Punkt fest und wickelst sie nun ein paar Mal von der einen zur anderen Seite des Asts.
Dabei kannst du immer wieder ein paar Perlen dazu auffädeln. Du kannst dies so lange fortsetzen, bis dir dein Traumfänger gut gefällt.
Anschließend kannst du an das untere Ende noch weitere Schnüre anbinden.
Wenn du das geschafft hast, kannst du auch hier noch Perlen und/oder Federn darauf binden.
Wenn der letztes Schritt geschafft ist, schneidest du überall noch die weg stehenden Enden deiner Schnüre ab. Und schon ist dein eigener Traumfänger fertig und einsatzbereit!

Wir wünschen dir viel Spaß und gute Träume!

Würfelspiel

Dieses einfache Würfelspiel kannst du in unterschiedlichen Varianten spielen. Je nach Alter kannst du es für dich und deine Mitspieler anpassen.

Du brauchst für das Spiel:

  • 30 Spielsteine – das können kleine Legosteine sein, Murmeln, Knöpfe, Wattestäbchen, Steine … was auch immer du in dieser Menge zur Verfügung hast.
  • einen Würfel – oder auch mehrere, wenn jeder mit seinem eigenen würfeln möchte
  • für jeden Mitspieler ein Gefäß um die Spielsteine darin aufzubewahren – das kann ein Glas sein, ein Becher, eine Schüssel …

Das Spiel in seiner Grundidee:

Die Spielsteine liegen in der Mitte der Spielfläche. Reihum wird gewürfelt. Die Würfelaugen zeigen an, wie viele Steine man nehmen darf. Die Steine immer in das eigene Gefäß geben, damit sie nicht verloren gehen. Zu Beginn des Spieles sollte man sich ausmachen, wie man die letzten Steine nehmen darf. Bleiben zum Schluss zum Beispiel nur noch 2 Steine übrig und der Spieler, der gerade dran ist, würfelt 4, dann könnte der Spieler entweder trotzdem alle restlichen Steine nehmen oder man macht sich vorher aus, dass man die Anzahl genau würfeln muss.
Mit jüngeren Kindern empfehlen wir die erste Möglichkeit, damit es nicht zu lange dauert, mit älteren Kindern kann man gerne auch die zweite Variante ausprobieren.
Zum Schluss zählt jeder Mitspieler seine Steine und Sieger ist, wer die meisten erwürfelt hat.

Die Varianten des Spieles:

  • Für die ganz jungen Kinder:
    Die Grundidee des Spieles bleibt gleich, aber nur 15-20 Spielsteine nehmen und einen Würfel, der nur die Augenzahlen von 1-3 abgebildet hat.
  • Auch für die Jüngsten:
    einheitliche, durchsichtige Plastikflaschen mit breitem Hals wählen, in die Mitte etwas größere Gegenstände legen, ebenso einen Würfel von 1-3 nehmen; Die Gegenstände in der Mitte werden in die Flasche gegeben. Wer zuerst die Flasche voll hat, ist Sieger.
  • Für die Kinder mit großem Zahlenverständnis oder im letzten Kindergartenjahr gibt es hier eine herausfordernde Variante:
    Die Grundidee bleibt gleich. Allerdings zählt beim Würfeln nicht mehr die Zahl der Augen, die nach oben zeigt, sondern die Zahl gegenüber, die nach unten zeigt und gerade nicht zu sehen ist. So viele Steine dürfen dann genommen werden.
    Die Erwachsenen können die Kinder anfangs damit ein paar Mal verblüffen, dass sie die Zahl kennen, bevor der Würfel umgedreht wird. Der Trick: immer die gegenüberliegenden Zahlen eines Würfels ergeben in Summe 7.
    Danach erklären die Erwachsenen den Kindern dieses Prinzip und rechnen gemeinsam aus, welche Zahl auf der Unterseite des Würfels ist.
    Es ist dabei egal, ob die Kinder durch Abzählen zum Ergebnis kommen, oder ob sie bereits im Kopf rechnen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim gemeinsamen Spielen und Rechnen und vielleicht erfindest du ja noch weitere Spielvarianten mit deiner Familie.

Diese Idee haben wir in dem Buch „Das große Förder-Spiele-Buch 2“ im Borgmann Verlag gefunden.

Blumen wachsen – Kinder auch

In meinem Beitrag heute geht es um das Wachsen und Größer werden.

Du brauchst heute deine Mama oder deinen Papa und ihr könnt euch gemeinsam auf die Couch kuscheln.

Hast du in letzter Zeit vielleicht im Garten oder auf der Fensterbank einer Blume beim Wachsen zugesehen.

Um es dir noch einmal genau ansehen zu können habe ich ein Arbeitsblatt für dich, bei dem du die verschiedenen Stadien einer Blume näher betrachten kannst. Schau es dir gemeinsam mit Mama und Papa an und versuche zu benennen, was du siehst!

Aber nicht nur Blumen wachsen und werden größer – du wächst auch!
Such dir gemeinsam mit deiner Mama oder deinem Papa Fotos aus deinem Leben und plaudert über Erlebtes und wie du dich verändert hast. Vielleicht haben Mama und Papa auch Fotos von sich als Babys und in den Jahren danach!

Stell dir die Fragen:

  • Woran bemerkst du, dass du größer wirst?
  • Was verändert sich, wenn wir älter werden?
  • Was hast du im Vergleich zu einem Baby alles dazugelernt?

Vielleicht findest du aus den unterschiedlichen Jahren in deinem Leben 4 Lieblingsfotos und du kannst sie, wie die Bilder der Tulpe, aneinander reihen und in deinem Zimmer aufhängen um zu sehen, wie du dich entwickelt hast!

Viel Spaß beim gemeinsamen Kuscheln und Wertschätzen!

Quelle: www.kigaportal.de – Grafik: Eva Niederecker

Die Macht der liegenden Acht

Mit langsamen Schritten bewegen wir uns nun wieder in Richtung der sogenannten „Neuen Normalität“!
Der Lern- und Arbeitsalltag zu Hause konnte von vielen relativ flexibel gestaltet werden – im Alltag „draußen“ braucht es aber wieder vermehrt längere Konzentrationsphasen, um alle Anforderungen bewältigen zu können. Das gilt vor allem für die Kinder, die bald wieder in eine Art „neuen Alltag“ in den Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule starten werden.

Deshalb möchten wir heute eine ganz einfache Übung vorstellen, die dabei hilft, sich besser zu konzentrieren und die die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften unterstützen kann: die liegende Acht – ein harmonisches, fließendes Zeichen das auch als Symbol für Unendlichkeit gilt.

Die Übung kommt aus der Edu-Kinestetik, einer Spezialrichtung der Angewandten Kinesiologie: es handelt sich dabei zwar um ein wissenschaftlich nicht anerkanntes Diagnose- und Therapieverfahren, aber wer sich schon einmal mit Kinesiologie auseinandergesetzt hat und die positiven Auswirkungen der Übungen bei sich selbst oder seinem eigenen Kind erfahren hat, wird der alternativen Methode wahrscheinlich positiv begegnen.

Im Grunde ist es ganz einfach: wer die liegende Acht immer wieder mal in den Alltag integriert – sei es zwischendurch, oder gezielt ein paar Mal vor einer Tätigkeit, die Konzentration erfordert – wird vielleicht bemerken, dass ihm die Konzentration danach leichter fällt:
Lehrer, die kinesiologische Übungen zu Unterrichtsbeginn anbieten, berichten, dass Schüler Aufgaben fokussierter lösen können und weniger ablenkbar sind. Schüler bemerken, dass ihre krakelige Schrift nach 8er-Übungen „flüssiger“ erscheint, dass ihnen das Schreiben und auch das Zusammenziehen der einzelnen Buchstaben beim Lesen etwas leichter fällt. Kindergartenkindern kann die Übung dabei helfen, ruhiger zu werden, und auch wie bei den Älteren, sich besser zu konzentrieren. Viele sind dabei sehr ausdauernd, besonders wenn wir die Achter-Kugelbahn anbieten und die Kinder die rollende Kugel mit den Augen verfolgen.

Das schwungvolle Nachspuren und das Überkreuzen der Mitte fördert die Motorik, die Auge-Hand-Koordination, die Integration des rechten und linken Gesichtsfeldes, Entspannung der Augenmuskulatur, …
Das Kind soll danach einen größeren Zugriff auf seine Kompetenzen erhalten und Lerninhalte sollen anschließend besser und schneller aufgenommen und verarbeitet werden.

Nachfolgend zeigen wir einige Beispiele, in welchen verschiedenen Formen die liegende Acht umgesetzt werden könnte:

Ein bunter Achter auf großem Papier – der Erwachsene zeichnet eine Linie vor und das Kind darf die Figur nachspuren. Dabei geht es nicht um das exakte Treffen der Linie, sondern vielmehr um den harmonischen Schwung und um die Kreuzung der Mittellinie.
Als Autobahn macht die liegende Acht auch Kindern Spaß, die nicht so gerne zeichnen.
Wer noch Straßenkreide übrig hat, kann die liegende Acht auch ganz groß zeichnen und sie entweder abgehen oder mit dem Laufrad nachfahren.

Eine außergewöhnliche Idee ist, die liegende Acht von unten mit einer Taschenlampe nachzuspuren – so wie in unserem Film:

Wenn die Übungen Spaß machen, könnte eine Achter-Kugelbahn vielleicht eine lohnende Investition sein?

Man kann die liegende Acht mit einem Dirigentenstab in die Luft schwingen, sie mit Malseife an die Duschwand zeichnen, mit dem Finger oder einem kleinen Ast in Sand schreiben, ….

Wer findet noch weitere Möglichkeiten? 🤓

„Quak, Quak“ – Lass uns einen Frosch falten!

Frosch falten

Heute zeigen wir dir, wie du aus einem quadratischen Papier einen hüpfenden Frosch falten kannst! Such dir ein Faltpapier oder ein dünnes Blatt Papier in quadratischer Form.

Schritt 1
Lege das Papier vor dich hin und falte zuerst die beiden Diagonalen. Ziehe die Faltkante kräftig nach.

Schritt 1

Schritt 2
Drehe das Papier um und falte den oberen zum unteren Rand.

Schritt 2

Schritt 3
Falte das Blatt wieder auseinander und wieder wie auf dem Bild zusammen. Die Faltlinien geben die Form vor.

Schritt 3
Schritt 3

Schritt 4
Streiche nun das Dreieck glatt.

Schritt 4

Schritt 5
Drehe das Dreieck um 90 Grad und falte die oberen Ränder zur Mittellinie.

Schritt 5

Schritt 6
Falte sie zur Hälfte wieder zurück und drehe das Papier um.

Schritt 6

Schritt 7
Falte die oberen Spitzen zur Seite.

Schritt 7
Schritt 7

Schritt 8
Knicke nun die Spitzen nach außen.

Schritt 8

Schritt 9
Falte den Unterkörper etwa an der Stelle wie auf dem Bild.

Schritt 9
Schritt 9 & Schritt 10

Schritt 10
Nun falte ihn bis auf einen schmalen Rand wieder zurück.

Schritt 10
Hüpfender Falt-Frosch
So kann der Frosch hüpfen!

Drehe den Frosch um und male ihm zwei Augen – Tadaaaaa!
Dein Frosch hüpft, indem du ihn kurz am Hinterteil antippst.

Du kannst gerne mehrere Frösche falten und dann ein Wetthüpfen veranstalten.

Gutes Gelingen! Quak-Quak

Modeschau oder Wettrennen? Oder beides?

Hast du schon mal beim Aufhängen von nasser Wäsche geholfen? Dann wirst du wissen, dass du dafür Kluppen verwenden kannst. Aber mit Wäscheklammern kannst du viel mehr machen, als Hosen und Socken auf der Wäscheleine befestigen.
Mach dich auf die Suche nach Kluppen. Vielleicht weißt du ja wo diese aufbewahrt werden oder du fragst einen Erwachsenen nach Hilfe. Sobald du die Wäscheklammern gefunden hast, wirst du feststellen, dass ein großes Kuddelmuddel herrscht. Versuche nun mal die Kluppen zu sortieren.

Dabei kannst du sie nach Farben, Material wie Holz oder Kunststoff oder der Größe nach sortieren. Vielleicht entstehen hierbei schon bunte Reihenfolgen?

Sind die Klammern erstmal sortiert, gehe in die Küche und borge dir einen Kochtopf aus. Stelle ihn auf den Boden und setze dich davor hin. Nun suche dir Kluppen einer Farbe aus und versuche mit einer Klammer auf eine zweite Klammer zu drücken. Du wirst sehen, die untere Kluppe wird hüpfen. Probiere doch aus, ob sie in den Topf hüpft!

Du kannst mit Wäscheklammern auch eine Modenschau machen. Du fragst dich jetzt bestimmt, wie das funktionieren soll. Hefte dir möglichst viele Kluppen an deine Kleidung. Auf dem Foto siehst du eine Kluppe am Socken. Versuche eine Runde damit zu gehen und behalte wenn möglich die Kluppe an deinem Kleidungsstück.

Du kannst gemeinsam mit deinen Familienmitgliedern einen Kluppenwettlauf veranstalten. Hängt euch so viele Klammern wie möglich an die Socken und wer mit den meisten Klammern über die Ziellinie kommt, hat gewonnen.

Nach diesem Wettlauf ist eine Massage angenehm. Lege dich auf den Bauch oder den Rücken. Vielleicht können Mama, Papa oder deine Geschwister dir nun Kluppen auf die Kleidung heften. Versuche dabei mitzuzählen wie viele Wäscheklammern du spürst.

 Nach diesem etwas ruhigeren Spiel, kannst du deine Konzentration auf eine Probe stellen.

Probiere aus, was du mit Kluppen bauen kannst. Vielleicht eine Straße? Ein Haus oder wie hier abgebildet einen Kreis. Vielleicht kannst du ihn hochheben und herumtragen? Oder dir um den Hals hängen, damit er dich schmückt?

Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn du möchtest, kannst du uns gerne deine Bauwerke in den Kommentaren zeigen.

Raupenrennen

Hast du schon die ersten Schmetterlinge fliegen sehen? Vielleicht weißt du schon, wie sich ein Schmetterling entwickelt.

Falls du es noch nicht weißt, wollen wir dir das hier kurz erklären.
Ein Schmetterling legt Eier auf Blättern ab. Aus diesen Eiern schlüpfen nach einigen Tagen Raupen, die nur eines wollen: fressen.
Dadurch werden sie immer größer und die Haut wird ihnen zu eng. Sie bilden eine neue Haut und werfen die alte Haut einfach ab. Das machen sie sogar 3-4 mal. Nach ca. 10-12 Tagen verpuppen sich die Raupen. Sie wechseln dabei in einen Ruhezustand. Dabei sind sie entweder von einer dünnen Haut, oder von einem selbstgesponnenen Kokon umgeben. Nach 7-10 Tagen hat im Kokon eine Verwandlung stattgefunden. Der Kokon bricht auf und heraus kommt nicht wieder die hungrige Raupe, sondern ein fertig entwickelter Schmetterling.

Nachdem die Raupen ja sehr gefräßig sind, machen sie vielleicht auch manchmal ein Wettrennen um das beste Futter. Wir zeigen dir heute, wie du selbst eine Raupe aus Papier herstellen und mit einem Spielpartner ein Rennen um’s Futter machen kannst. Ihr könnt euch dann eine Start und eine Ziellinie aufzeichnen und vielleicht legt ihr zur Ziellinie ein Stück Schokolade oder ein Gummibärchen. Wer zuerst mit seiner Raupe im Ziel ankommt, bekommt natürlich auch das „Futter“.

Du brauchst ein Blatt Papier in der Größe A5
Schneide das Blatt in 4 ca. gleich breite Streifen
Nimm einen Streifen und falte ihn so, wie auf dem Bild, von oben nach unten.
Das zusammengefaltete Papier schneidest du an den offenen Seiten ein wenig rund.
Du machst den gefalteten Streifen auf und wenn du noch ein Gesicht auf den ersten Teil zeichnest, kannst du die Raupe schon gut erkennen. Auch an ihrem Körper, der nach oben hin gebogen ist.

Nimm dir nun einen Strohhalm und blas von schräg oben auf den oberen, gebogenen Teil der Raupe. Wenn du die Raupe genau dort anbläst, wirst du sehen, wie die Raupe sich wie eine echte Raupe zu bewegen beginnt. Sie senkt den Mittelteil des Körpers ab und durch diese Bewegung zieht sie sich scheinbar nach vor. Schau einmal, ob das bei dir auch so funktioniert. Wenn nicht, dann versuche eine andere Stelle der Raupe mit dem Strohhalm anzublasen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Raupenrennen … und nicht vergessen, das Futter vorher ins Ziel zu legen 😉 .

Komm lass uns forschen…

Heute habe ich ein paar Ideen für Experimente, die du zuhause ausprobieren kannst. Bei diesen Experimenten kannst du ganz viel alleine machen und brauchst nur zum Herrichten Unterstützung von deiner Mama oder deinem Papa!

Keimversuche

Bei diesem Experiment kannst du erforschen, was Pflanzen zum wachsen brauchen!

Du brauchst:

  • ein Tablett oder eine Unterlage
  • 4 kleine Behälter (Töpfe, Frischkäsebehälter, etc.)
  • Erde
  • kleine Schaufel bzw. Löffel zum Befüllen
  • kleine Gießkanne
  • schnell wachsendes Samen (Radieschen oder Kresse)
  • Beschriftungskärtchen – kein Wasser – kein Licht- kein Wasser und kein Licht- Wasser und Licht
  • Stifte

So geht’s:

Befülle jeden Behälter mit Erde und leg ein paar Samen hinein. Male auf jedes der Kärtchen die Bedingungen denen diese Samen ausgesetzt werden. Bekommen sie kein Wasser, kein Licht, keine Wasser und kein Licht oder beides schon.
Suche dir für jeden Behälter einen passenden Platz und vergiss nicht dich in den nächsten Tagen immer wieder um dein Experiment zu kümmern. Stell eine Vermutung auf was mit den Samen passieren könnte!

schwimmt oder sinkt

Bei diesem Experiment kannst du erforschen, welche Gegenstände schwimmen und welche sinken!

Du brauchst:

  • eine Schüssel mit Wasser
  • Körbchen mit schwimmenden und sinkenden Gegenständen
    Such dir Gegenstände, von denen du gerne wissen möchtest ob sie schwimmen oder sinken und lass dir auch ein paar von Mama oder Papa hinzufügen!
  • ein Trockentuch
  • ein Tablett oder eine Unterlage
  • einen Zettel mit der Beschriftung schwimmt – sinkt (für jüngere Kinder auch gemalt möglich)

So geht’s:

Lege einen Gegenständ ins Wasser und beobachte ob er an der Wasseroberfläche aufschwimmt oder ob er sinkt. Nimm den Gegenstand wieder aus dem Wasser, trockne ihn ab und leg ihn zur passenden Gruppe! Zum Schluss kannst du noch einmal vergleichen – wie viele Gegenstände sind geschwommen und wie viele gesunken? Stell eine Vermutung auf warum das so sein könnte?!

magnetisch – nicht magnetisch

Bei diesem Experiment kannst du erforschen ob etwas magnetisch ist oder nicht!

Du brauchst:

  • einen Magneten (z.B. vom Kühlschrank)
  • Körbchen mit magnetischen und nicht magnetischen Gegenständen
    Such dir Gegenstände, von denen du gerne wissen möchtest ob sie magnetisch sind und lass dir auch ein paar von Mama oder Papa hinzufügen!
  • Kärtchen mit Beschriftung magnetisch – nicht magnetisch (für jüngere Kinder auch gemalt möglich)

So geht’s:

Nimm dir immer einen Gegenstand aus dem Körbchen un halte ihn in die Nähe von dem Magneten. Einige Gegenstände wird der magnet anziehen und andere nicht. Lege sie entsprechend zusammen und vergleiche sie miteinander. Was haben sie vielleicht gemeinsam? Woran könnte es liegen, dass sie magnetisch sind?

Was passiert mit meinem Gummibärli

Bei diesem Experiment kannst du erforschen was passiert, wenn ein Gummibärli in Wasser gelegt wird.

Du brauchst:

  • Ein Glas
  • Einen Krug mit Wasser
  • zwei Gümmibärli

So geht’s:

Schütte vorsichtig Wasser in dein Glas und lege eines der Gummibärli hinein. Stell den anderen Gummibären neben das Glas. Du kannst das Gummibärli im Wasser jetzt immer mit dem heraußen vergleichen, um zu sehen ob sie noch gleich sind. Was glaubst du wird passieren?
Vergiss nicht allen Bescheid zu geben, dass dies ein Experiment von dir ist und niemand die Gummibärli essen darf!
Jetzt musst du etwas Geduld haben und warten! Hat sich etwas verändert?

Tipp für Mama und Papa:
Da der Quellvorgang einige Zeit dauert, kann es sinnvoll sein, das Experiment als Tagesabschluss durchzuführen und am nächsten Tag in der früh nachzusehen ob sich etwas getan hat!

Schattenzeichnen

Die Sonne scheint schon warm durch die Fensterscheiben. Der Boden wird erwärmt und wenn man sich darauf setzt, kann man seinen eigenen Schatten erkennen. Vielleicht hast du schon einmal mit deinen Händen Schattenfiguren gemacht? Oder du hast gesehen, wie langgezogen dein ganzer Körper als Schattenbild aussieht?
Das funktioniert auch mit vielen anderen Dingen!
Legosteine, Stofftiere, Playmobilfiguren,… Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!

Stelle deine Figur auf ein Blatt Papier in die Sonne und schaue von welcher Seite du am Besten den Schatten sehen kannst. Setze dich dort auf den Boden und zeichne an der dunklen äußeren Linie des Schattens eine Linie mit deinem Stift nach.


Dir werden bestimmt viele Ideen einfallen, um dein Schattenbild zu gestalten.

Vielleicht möchtest du es mit Wasserfarben ausmalen? Oder ausschneiden und auf Spieße kleben um Stabfiguren herzustellen? Lass deiner Phantasie freien Lauf!