Gespiegelte Hände

Wir stellen Dir heute ein Spiel vor, das Du immer dabei hast. Stellt sich einmal Langeweile ein, kannst du rasch darauf zugreifen.

Dazu brauchst Du nur einen Spielpartner. Einer zeigt Bewegungen vor und der andere Spielpartner versucht rasch die vorgegebenen Bewegungen nachzumachen- zu spiegeln.

Sei kreativ und erfinderisch, du wirst staunen, was Deine Hände alles können.

Das folgende Video zeigt Dir ein paar Vorschläge:

Los geht`s!

Eine andere Variante könnte sein, dass ihr nicht festlegt, wer Spiegel und wer Spieler ist. Der Wechsel von Vorspielen und Nachahmen geschieht dynamisch.

Lernziele

  • Wahrnehmung von Details
  • Annehmen von Impulsen
  • Nachahmung von Bewegungen
  • Bewegungsrichtungen korrekt spiegeln und umdenken
  • Hand- Augenkoordination
  • nonverbale Kommunikation
  • Sozialkompetenz

Fantasiereise – Ich bin ein Baum

Manchmal wünschen wir uns, soviel Kraft und Stärke zu spüren wie ein Baum hat. Meine Baumreise lädt heute deine ganze Familie zum Kraft auftanken und hineinspüren ein. Hast du ein Zirbenkissen, dass dich an den Duft der Bäume erinnert? Du kannst es gerne in eure Mitte legen. Du darfst dir aussuchen, ob du die sanften Bewegungen gerne mit machen möchtest, dann stell dich mit etwas Abstand zu allem ganz fest auf deine Beine. Oder du möchtest es dir gerne nur vorstellen, dann such dir eine entspannte Position und leg dich zum Beispiel hin!

Möchten alle gerne mitmachen dann verwendet meine gelesene Version! Sonst kannst du jemanden bitten ruhige Musik ein zu schalten und dir den Text langsam vor zu lesen!

„Schließ deine Augen und beobachte deinen Atem, wie er deinen Körper sanft bewegt. Spür, wie die Luft durch deine Nasenlöcher ein- und wieder ausströmt. Du bist nun ganz ruhig.

Stell dir vor, du bist ein großer, starker Baum. Mit deinen Füßen stehst du fest auf dem Boden. Aus deinen Fußsohlen wachsen Wurzeln. Sie bohren und schlängeln sich und krallen sich tief im Erdreich fest. Nun bist du verbunden mit dem Erdboden und nichts kann dich umwerfen, so fest halten dich deine starken Wurzeln.

Deine Beine, dein Oberkörper und Rücken bilden den Stamm des Baumes, der kräftig und stark ist. Er hält dich aufrecht. Durch ihn wächst und wirst du immer größer und höher.

Nun breite deine  Arme aus, denn sie sie sind deine Äste. Mit ihnen streckst du dich dem Himmel entgegen. Deine Finger sind die kleinen Zweige des Baumes. Sie winken der Sonne und greifen nachts nach den Sternen. Aus ihnen wachsen viele kleine Blätter und Früchte.

Bleib so und spür, wie es sich anfühlt, ein großer, starker Baum zu sein, der beinahe den Himmel berührt. Behalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn du Kraft brauchst!

Wind kommt auf, er bläst durch deine Zweige, spielt mit den Blättern. Der Wind wird stärker und jetzt bewegen sich auch deine Äste gleichmäßig durch die Luft. Ganz leicht schaukelt auch dein Baumstamm: hin und her bewegt er sich. Deine Wurzeln halten dich fest auf der Erde und so bleibst du immer an Ort und Stelle.

Allmählich lässt der Wind nach. Deine Bewegungen werden langsamer und kleiner, bis du wieder als stiller Baum dastehst. Gemeinsam seid ihr nun ein großer, geheimnisvoller Wald.

Spür noch einmal, wie fest du mit dem Boden verbunden bist, wie aufrecht du dastehst und wie sich deine Arme freudig dem Himmel entgegenstrecken.

Nun senke langsam deine Arme. Atme tief ein und aus und spür, wie du dich wieder in dich selbst zurückverwandelst. Beginn mit deinen Füße zu heben und sie auszuschütteln. Nun deine Finger und Arme langsam zu bewegen und deine Augen zu öffnen.

Textvorlage: Theresa Schuster
Quelle: KlettKita Verlag
Musik: Mai Cocopelli

Komm, lass uns in eine andere Welt eintauchen!

Heute habe ich dir Vorlagen für einen Geschichtenwürfel hochgeladen.

Geschichtenwürfel
Hier kannst du selbst einen Würfel gestalten! Was malst du auf diesen Würfel? Vielleicht hast du ein Foto und deine Familie ist die Hauptrolle in der Geschichte?

Diese können dir deine Eltern ausdrucken und du kannst den Würfel
ausschneiden und zusammenkleben.

Was braucht man alles für eine Geschichte?
Eine Geschichte benötigt immer eine Hauptrolle (Um wen geht es in der Geschichte), eine Handlung (Was machen die Tiere, Menschen, etc.) und ein Ende (die Erfüllung eines Wunsches oder einer Aufgabe). In deiner Geschichte zeigt dir der Würfel, wer deine Hauptrolle ist, wo diese stattfindet und welche Hilfsmittel und Gegenstände in der Geschichte vorkommen.

Spielidee 1
Du kannst mehrere Würfel auf einmal würfeln und legst sie in einer Reihenfolge auf, so wie du sie in deiner Geschichte einbauen wirst.

Spielidee 2
Es gibt mehrere Erzähler und nach der Reihe wird gewürfelt. Der an der Reihe ist muss das Symbol beim Weitererzählen einbauen!

Der Erzähler bestimmt, wie sich die Geschichte entwickelt. Du kannst sie lustig, spannend, traurig oder abenteuerlich erzählen. Mit deiner Stimme kannst du etwas spielen um es aufregender zu erzählen.
Gerne können deine Eltern die Geschichte mitschreiben, damit du sie immer wieder vorgelesen bekommen kannst.

Viel Freude beim Eintauchen in deine Welt!

Coronalied

In den vergangenen Wochen ist bei dir sicherlich auch so Einiges passiert. Ohne Kindergarten, ohne Freunde zu treffen hast du ganz bestimmt auch tolle Dinge erlebt. Vielleicht hast du viele Videotelefonate geführt oder du hast einen bunten Regenbogen für dein Fenster gemalt. Damit hast du Kindern, die an deinem Fenster vorbeispaziert sind gezeigt, dass auch in deinem Haus ein Kind lebt und bald wieder alles gut wird.

Auch wir haben Abenteuer erlebt und damit das Erzählen von dieser ungewöhnlichen Zeit mehr Spaß macht, haben wir ein Lied erarbeitet.
Damit du zuhause mit deiner Familie mitsingen kannst, siehst du weiter unten den Text und das Lied zum Anhören gibt es selbstverständlich auch dazu.

Coronalied
(nach der Melodie von „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“)

Und plötzlich war das Virus da,
ich sag euch wie das für mich war.
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Freunde treffen war verboten,
ich hatte im Hals einen großen Knoten.
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Oma und Opa durfte ich nicht seh’n
aber Runden auf dem Fahrrad dreh’n
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Fernsehen, Lesen und auch naschen,
ganz schön oft die Hände waschen
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Turnen, Englisch, Yoga, Flöte
ohne dem war’s manchmal blöde
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Dem Kindergarten blieb ich fern
spielen mit Mama hatte ich gern
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Puzzeln und Geschichten lesen
Papa erzählte von Märchenwesen
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Wandern durch den Frühlingswald,
mit kurzer Hose war’s nicht kalt
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Ich war ganz lange Zeit zuhaus‘
und nun ist unser Liedchen aus
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Und hier findest du das Lied zum Anhören:

Würfelspiel

Dieses einfache Würfelspiel kannst du in unterschiedlichen Varianten spielen. Je nach Alter kannst du es für dich und deine Mitspieler anpassen.

Du brauchst für das Spiel:

  • 30 Spielsteine – das können kleine Legosteine sein, Murmeln, Knöpfe, Wattestäbchen, Steine … was auch immer du in dieser Menge zur Verfügung hast.
  • einen Würfel – oder auch mehrere, wenn jeder mit seinem eigenen würfeln möchte
  • für jeden Mitspieler ein Gefäß um die Spielsteine darin aufzubewahren – das kann ein Glas sein, ein Becher, eine Schüssel …

Das Spiel in seiner Grundidee:

Die Spielsteine liegen in der Mitte der Spielfläche. Reihum wird gewürfelt. Die Würfelaugen zeigen an, wie viele Steine man nehmen darf. Die Steine immer in das eigene Gefäß geben, damit sie nicht verloren gehen. Zu Beginn des Spieles sollte man sich ausmachen, wie man die letzten Steine nehmen darf. Bleiben zum Schluss zum Beispiel nur noch 2 Steine übrig und der Spieler, der gerade dran ist, würfelt 4, dann könnte der Spieler entweder trotzdem alle restlichen Steine nehmen oder man macht sich vorher aus, dass man die Anzahl genau würfeln muss.
Mit jüngeren Kindern empfehlen wir die erste Möglichkeit, damit es nicht zu lange dauert, mit älteren Kindern kann man gerne auch die zweite Variante ausprobieren.
Zum Schluss zählt jeder Mitspieler seine Steine und Sieger ist, wer die meisten erwürfelt hat.

Die Varianten des Spieles:

  • Für die ganz jungen Kinder:
    Die Grundidee des Spieles bleibt gleich, aber nur 15-20 Spielsteine nehmen und einen Würfel, der nur die Augenzahlen von 1-3 abgebildet hat.
  • Auch für die Jüngsten:
    einheitliche, durchsichtige Plastikflaschen mit breitem Hals wählen, in die Mitte etwas größere Gegenstände legen, ebenso einen Würfel von 1-3 nehmen; Die Gegenstände in der Mitte werden in die Flasche gegeben. Wer zuerst die Flasche voll hat, ist Sieger.
  • Für die Kinder mit großem Zahlenverständnis oder im letzten Kindergartenjahr gibt es hier eine herausfordernde Variante:
    Die Grundidee bleibt gleich. Allerdings zählt beim Würfeln nicht mehr die Zahl der Augen, die nach oben zeigt, sondern die Zahl gegenüber, die nach unten zeigt und gerade nicht zu sehen ist. So viele Steine dürfen dann genommen werden.
    Die Erwachsenen können die Kinder anfangs damit ein paar Mal verblüffen, dass sie die Zahl kennen, bevor der Würfel umgedreht wird. Der Trick: immer die gegenüberliegenden Zahlen eines Würfels ergeben in Summe 7.
    Danach erklären die Erwachsenen den Kindern dieses Prinzip und rechnen gemeinsam aus, welche Zahl auf der Unterseite des Würfels ist.
    Es ist dabei egal, ob die Kinder durch Abzählen zum Ergebnis kommen, oder ob sie bereits im Kopf rechnen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim gemeinsamen Spielen und Rechnen und vielleicht erfindest du ja noch weitere Spielvarianten mit deiner Familie.

Diese Idee haben wir in dem Buch „Das große Förder-Spiele-Buch 2“ im Borgmann Verlag gefunden.

Blumen wachsen – Kinder auch

In meinem Beitrag heute geht es um das Wachsen und Größer werden.

Du brauchst heute deine Mama oder deinen Papa und ihr könnt euch gemeinsam auf die Couch kuscheln.

Hast du in letzter Zeit vielleicht im Garten oder auf der Fensterbank einer Blume beim Wachsen zugesehen.

Um es dir noch einmal genau ansehen zu können habe ich ein Arbeitsblatt für dich, bei dem du die verschiedenen Stadien einer Blume näher betrachten kannst. Schau es dir gemeinsam mit Mama und Papa an und versuche zu benennen, was du siehst!

Aber nicht nur Blumen wachsen und werden größer – du wächst auch!
Such dir gemeinsam mit deiner Mama oder deinem Papa Fotos aus deinem Leben und plaudert über Erlebtes und wie du dich verändert hast. Vielleicht haben Mama und Papa auch Fotos von sich als Babys und in den Jahren danach!

Stell dir die Fragen:

  • Woran bemerkst du, dass du größer wirst?
  • Was verändert sich, wenn wir älter werden?
  • Was hast du im Vergleich zu einem Baby alles dazugelernt?

Vielleicht findest du aus den unterschiedlichen Jahren in deinem Leben 4 Lieblingsfotos und du kannst sie, wie die Bilder der Tulpe, aneinander reihen und in deinem Zimmer aufhängen um zu sehen, wie du dich entwickelt hast!

Viel Spaß beim gemeinsamen Kuscheln und Wertschätzen!

Quelle: www.kigaportal.de – Grafik: Eva Niederecker

Raupenrennen

Hast du schon die ersten Schmetterlinge fliegen sehen? Vielleicht weißt du schon, wie sich ein Schmetterling entwickelt.

Falls du es noch nicht weißt, wollen wir dir das hier kurz erklären.
Ein Schmetterling legt Eier auf Blättern ab. Aus diesen Eiern schlüpfen nach einigen Tagen Raupen, die nur eines wollen: fressen.
Dadurch werden sie immer größer und die Haut wird ihnen zu eng. Sie bilden eine neue Haut und werfen die alte Haut einfach ab. Das machen sie sogar 3-4 mal. Nach ca. 10-12 Tagen verpuppen sich die Raupen. Sie wechseln dabei in einen Ruhezustand. Dabei sind sie entweder von einer dünnen Haut, oder von einem selbstgesponnenen Kokon umgeben. Nach 7-10 Tagen hat im Kokon eine Verwandlung stattgefunden. Der Kokon bricht auf und heraus kommt nicht wieder die hungrige Raupe, sondern ein fertig entwickelter Schmetterling.

Nachdem die Raupen ja sehr gefräßig sind, machen sie vielleicht auch manchmal ein Wettrennen um das beste Futter. Wir zeigen dir heute, wie du selbst eine Raupe aus Papier herstellen und mit einem Spielpartner ein Rennen um’s Futter machen kannst. Ihr könnt euch dann eine Start und eine Ziellinie aufzeichnen und vielleicht legt ihr zur Ziellinie ein Stück Schokolade oder ein Gummibärchen. Wer zuerst mit seiner Raupe im Ziel ankommt, bekommt natürlich auch das „Futter“.

Du brauchst ein Blatt Papier in der Größe A5
Schneide das Blatt in 4 ca. gleich breite Streifen
Nimm einen Streifen und falte ihn so, wie auf dem Bild, von oben nach unten.
Das zusammengefaltete Papier schneidest du an den offenen Seiten ein wenig rund.
Du machst den gefalteten Streifen auf und wenn du noch ein Gesicht auf den ersten Teil zeichnest, kannst du die Raupe schon gut erkennen. Auch an ihrem Körper, der nach oben hin gebogen ist.

Nimm dir nun einen Strohhalm und blas von schräg oben auf den oberen, gebogenen Teil der Raupe. Wenn du die Raupe genau dort anbläst, wirst du sehen, wie die Raupe sich wie eine echte Raupe zu bewegen beginnt. Sie senkt den Mittelteil des Körpers ab und durch diese Bewegung zieht sie sich scheinbar nach vor. Schau einmal, ob das bei dir auch so funktioniert. Wenn nicht, dann versuche eine andere Stelle der Raupe mit dem Strohhalm anzublasen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim Raupenrennen … und nicht vergessen, das Futter vorher ins Ziel zu legen 😉 .

Muttertagsgeheimnis

Alle Alleinerzieherinnen bitten wir, diesen Beitrag von einer lieben, vertrauensvollen Person aus dem persönlichen Umfeld und der näheren Umgebung lesen zu lassen (NachbarIn, FreundIn). Suchen Sie eine Person aus, mit der auch Ihr Kind gut vertraut ist, und mit der Ihr Kind entweder über den Zaun oder per Telefon kommunizieren kann.

Alle Mütter, die in einer Partnerschaft leben, sollten jetzt ihren Partner zum Weiterlesen holen.

Auf jeden Fall gilt für alle Mütter ab hier: STOPP!!! Hier bitte nicht mehr weiter lesen.

Gut… sind alle Mütter weg, dann geht es hier mit dem Muttertagsgeheimnis weiter.

Zur Erinnerung: am 10. Mai ist Muttertag. Wir erinnern schon vorzeitig daran, damit genug Zeit für die Überlegungen und Vorbereitungen eingeplant werden kann. Damit dieser Tag für alle Mütter auch heuer etwas Besonderes werden kann und die Corona-Krise darauf keinen Einfluss hat, laden wir Sie ein, mit Ihrem oder dem Ihnen anvertrauten Kind eine kleine Muttertagsüberraschung vorzubereiten. Diese Überraschung kann man in keinem Geschäft kaufen.

Und jetzt richten wir uns wieder an euch, liebe Kinder.

In eurem Haushalt gibt es bestimmt ein leeres Marmeladenglas, oder ein anderes hübsches Glas, das im Moment keine Verwendung hat. Es darf auch eine kleine, breite Vase oder zur Not auch eine hübsche, kleine Schachtel sein. Das suchst du einmal als Erstes.
Dann brauchst du noch Zettel, die du selbst, oder mit Hilfe des Erwachsenen in ca. 6×8 cm große Teile schneidest. Entweder zeichnest du dir das mit Bleistift und Lineal auf, oder der Erwachsene schneidet dir ein Stück aus und du versuchst, die anderen ähnlich groß zu schneiden. Es muss keinesfalls genau sein.
Nun brauchst du noch ganz kleine, Gummiringe oder Geschenksbänder, auch ein kleines Stück festeres Papier, das sich als Geschenksanhänger eignet, wäre noch fein.

Wenn alles vorbereitet ist, wird dir der Erwachsene Fragen zu deiner Mama stellen.
Zum Beispiel: Was gefällt dir an Mama besonders? Wofür magst du Mama Danke sagen? Was machst du am liebsten mit Mama? Was hast du gerne, was Mama macht? Was kocht Mama am besten? Wann Mama besonders hübsch aussieht … Deine Antworten schreibt der Erwachsene auf die vorbereiteten Zettel.
Wenn dir nichts mehr einfällt kannst du noch kleine Zeichnungen machen, oder Herzen auf die Zettel malen. Das eignet sich auch für jüngere Kinder, die sich sprachlich noch nicht so gut ausdrücken können. Du kannst dir auch mit einem Faschingsschminkstift deine Lippen anmalen lassen und machst Kussmundabdrücke, die du als Bussis dazu gibst.

Jetzt werden die Zettel am Besten über einen Bleistift gerollt, damit sie nicht knicken und mit einem Geschenksband oder einem sehr kleinen Gummiringerl versehen.
Gib deine lieben Nachrichten für Mama in ein Glas, verziere es mit allem, was dir gefällt und was du bei deinen Bastelsachen findest, und verstecke es bis zum Muttertag gut, damit Mama es nicht vorzeitig entdeckt.

Falls jemand noch ein gutes Kuchenrezept sucht, um Mama auch mit einem selbstgebackenen Kuchen zu überraschen, dann empfehlen wir den „Flaumigen Schokotraum“ den wir am 20.3. veröffentlicht haben.

Wir wünschen viel Spaß bei den gemeinsamen Vorbereitungen und viel Freude bei der Geschenkeübergabe am Muttertag.

Musikalisches Würfelspiel selbst gemacht

Wolltest du schon einmal, dein ganz eigens Spiel entstehen lassen!? Ich habe heute eine musikalische Idee für dich, wie du das machen kannst!

Du brauchst:

  • ein Papier oder Karton in der Größe in der du dein Spielfeld haben möchtest
  • bunte Stifte
  • 1 Würfel
  • Spielfiguren

So geht’s:

Du brauchst ein START und ein ZIEL – feld und ganz viele Felder dazwischen, die die beiden verbinden. Vielleicht kannst du START und ZIEL schon selbst in die Felder schreiben! Du kannst das Spielfeld so gestalten wie du es möchtest, ob die Felder alle bunt werden oder du noch etwas rund herum malst bleibt ganz dir überlassen. Wichtig ist, dass du die Felder nach der Reihe nummerierst. Lass dir hier von deinen Eltern oder Geschwistern helfen.

Nun kannst du dir noch für jedes Feld eine Aufgabe überlegen, die von Mama oder Papa aufgeschrieben wird, damit ihr sie nicht vergesst. Ihr braucht so viele Aufgaben wie euer Spiel Felder hat.


Ich habe dir einige Ideen aufgeschrieben! Ich bin mir aber sicher dir fallen selbst auch ganz viele ein! Das Spiel, das ich gemacht habe hat lauter musikalische Aufgaben. Du kannst natürlich auch Bewegungsaufgaben oder ähnliches in dein Spiel mit einbauen!

  1. Start
  2. Horche auf Geräusche von draußen! Nenne 3 Geräusche die du hörst!
  3. Summe wie eine Biene.
  4. Schnipse/klatsche 7 mal!
  5. Trommle einen Rhythmus
  6. Gehe zurück auf Spielfeld 2.
  7. Wie macht die Katze?
  8. Singe ein Lied.
  9. Einmal aussetzen.
  10. Mache genau das, was dein Spielpartner macht.
  11. Erzähl einen Witz oder ein Rätsel.
  12. Tanze um den Tisch.
  13. Singe so hoch wie möglich!
  14. Würfel noch einmal!
  15. Klatsche deinen Namen.
  16. Schnalze 10x mit deiner Zunge.
  17. Lass deinen Mund für 30 Sekunden geschlossen.
  18. Ahme eine Uhr nach.
  19. Gehe 3 Felder weiter.
  20. Zische wie eine Schlange.
  21. Würfle und gehe die Anzahl der geworfenen Augen zurück.
  22. Musiziere mit einem Instrument.

Spielanleitung:

Alle Spielfiguren werden auf das Startfeld gestellt und es wird reihum gewürfelt. Der Spieler, dessen Spielfigur auf einem Spielfeld landet, darf die entsprechende Aufgabe ausführen. Wer als erster das Zielfeld erreicht hat gewonnen!

Auf die Würfel fertig los!

(Quelle: Das große Ideenbuch Kinderförderung – Herder)

Ohren auf und los!

Liebe Eltern!

Heute haben wir ein Förderspiel zur phonologischen Bewusstheit vorbereitet. Diese ist von entscheidender Bedeutung beim Lesen- und Schreibenlernen in der Schule – und schon weit davor im Kindergarten können wir den Grundstein dafür legen!

Bevor Kinder überhaupt Lesen und Schreiben lernen, müssen sie durch Hören erkennen können, dass sich Sprache aus einzelnen Lauten (den sogenannten Phonemen) zusammensetzt. Kinder üben das ganz spielerisch beim Silbenklatschen und beim Reimen oder mit selbst erfundener Fantasiesprache!
Bei der phonologischen Bewusstheit im engeren Sinne geht es ums Detail. Jetzt müssen Anlaute erkannt, aus Lauten ein Wort gebildet oder ein Wort in seine Laute zerlegt werden. Das können einzelne Buchstaben sein, wie a, o oder s, aber auch mehrere, die zu einem Laut verschmelzen, wie au, ei oder sch. Diese Details werden meistens erst in der Volksschule konsequent geübt, wenn es um das Lesen- und Schreibenlernen geht. Aber auch schon Kindergartenkinder können mit ein bisschen Übung einzelne Laute in Wörtern heraushören 

Heute beginnen wir einmal mit den Anlauten („Was hörst du am Anfang des Wortes?“).
Wir starten mit 3 verschiedenen Anlauten, nämlich K, S und SCH.
Sie brauchen:
3 verschiedene Behälter mit den passenden Anlauten: eine Kiste, einen Sack und eine Schachtel.

… und verschiedenste Gegenstände, die Sie daheim haben und die sich zum Einsortieren in unsere 3 Behältnisse eignen.
Hier finden Sie ein paar Beispiele:

Klopapier, Kamm, Kerze, Kaffeekapsel, Kette, Klammer, Korken
Sonnenbrille, Suppe, Sanduhr, Socken, Sieb, Seifenblasen, Sandspielzeug (hier nur ein ein Bild davon – es müssen nicht immer die Gegenstände sein, Bilder eignen sich genauso gut!)
Schokolade, Schwamm, Schaf, Schlüssel, Schuh, Schüssel, Schneebesen

Nun kann es losgehen: Sie schauen sich am Besten gemeinsam mit Ihrem Kind alle Gegenstände an und benennen sie passend zu unseren ausgewählten Anlauten (z.B. könnte man zum Klebeband auch Tixo sagen – dann würde es phonemisch aber in keinen unserer 3 Behälter passen, also muss es für dieses Spiel „Klebeband“ heißen… 😉).
Dann werden alle Gegenstände vermischt, gut sichtbar aufgelegt und das Sortieren kann beginnen: Ihr Kind darf einen Gegenstand aussuchen, ihn benennen und ganz genau hinhören, welchen Laut es am Anfang erkennt. Ist es ein „K“, dann kommt das Ding in die Kiste! Und so wird weiter sortiert:
alles mit „S“ am Anfang gehört natürlich in den Sack und die
„SCH“-Gegenstände“ in die Schachtel!

Achtung:
Es geht um den allerersten Laut, den wir hören – dieser muss auch isoliert so ausgesprochen werden: die „KETTE“ beginnt nicht mit einem „KA“, so wie wir Erwachsenen das Buchstabieren gewohnt sind, sondern mit einem „K“. Und am Anfang von „SONNE“ steht kein „ES“, sondern tatsächlich nur der Zischlaut „S“!

Das war zu einfach? Erweitern Sie das Spiel mit noch mehr Behältern und Gegenständen, z.B. mit einer Dose, einem Rucksack, einer Tasche, einem Beutel,… und den passenden Dingen dazu. Statt der Kiste würde sich auch ein Koffer eignen. Da hat Ihr Kind sicherlich schon eine Nuss zu knacken, wenn es die passenden Gegenstände zusammensuchen muss!
Sie können natürlich auch Bilder aus Werbeprospekten zum Spielen verwenden: Lebensmittel, Spielwaren, etc … – so bekommen die Kinder gleich eine feinmotorische Übung dazu, wenn sie die Bilder selber aus dem Prospekt ausschneiden dürfen!

Falls die 3 Behälter für die Jüngsten zu viel sind und das Spiel zu schwierig erscheint, wählen Sie für den Anfang einfach nur 2 Laute aus und erweitern Sie später bei Bedarf.

So könnte auch eine Spielvariante aussehen: Sie geben Ihrem Kind nur einen Behälter, z.B. einen Rucksack und schicken es auf Schatzsuche ins Kinderzimmer: es darf nur Dinge einpacken, die mit „R“ beginnen (Ritter, Radiergummi, …)! Wenn es von der Abenteuerreise zurückgekehrt ist, darf es Ihnen die gefundenen Schätze zeigen und davon erzählen. Sicher kann über das ein oder andere Ding auch diskutiert werden: gilt z.B. auch der Tyrannosaurus Rex, weil der zweite Wortteil „Rex“ mit „R“ beginnt?

Vielleicht waren Sie vor den Corona-Maßnahmen mit Ihrem Kind mitten in einer logopädischen Therapie, die nun pausieren muss, und Sie suchen neue Spielideen zum Üben ganz bestimmter Laute?
Auch dafür eignet sich unser Spiel: Sie suchen einfach nur Dinge aus, die den Laut, der geübt werden soll, enthalten. Entweder am Anfang, oder auch in der Mitte oder am Ende des Wortes!

Sie können ganz klassisch spielen wie oben beschrieben, und zu jedem Gegenstand wird ein ganzer Satz gebildet (z.B.: „Ich lege die Kugel in die Kiste“).

Oder die Mitspieler dürfen abwechselnd laut einen Gegenstand ausrufen. Wer ihn sich zuerst schnappt, benennt ihn nochmals deutlich (z.B. „Ich habe die Taschenlampe geschnappt“) und darf ihn behalten.
Noch lustiger wird diese Variante mit 2 Fliegenklatschen, mit denen die Mitspieler auf den gesuchten Gegenstand oder das Bild patschen dürfen! 😊

Ein Tipp zum Schluss:
die Rechtschreibregeln sind hier noch gar nicht relevant, es geht allein darum, welchen Laut man hört! So darf z.B eine Tube Creme in die K-Kiste, weil man ein K hört, auch wenn man Creme mit C schreibt!
Aufpassen müssen wir Erwachsenen auch mit SP- und ST-Verbindungen: Kinder achten nicht auf die Rechtschreibung, sondern auf das, was sie hören nämlich fast immer ein SCH, also gehören folgende Dinge beim Anlaut-Hörspiel in die SCHachtel.

Achtung bei Spiegel, Spitzer, Stecker, Stern, Spielfigur ,… – wir hören ein SCH am Anfang!