Fantasiereise – Ich bin ein Baum

Manchmal wünschen wir uns, soviel Kraft und Stärke zu spüren wie ein Baum hat. Meine Baumreise lädt heute deine ganze Familie zum Kraft auftanken und hineinspüren ein. Hast du ein Zirbenkissen, dass dich an den Duft der Bäume erinnert? Du kannst es gerne in eure Mitte legen. Du darfst dir aussuchen, ob du die sanften Bewegungen gerne mit machen möchtest, dann stell dich mit etwas Abstand zu allem ganz fest auf deine Beine. Oder du möchtest es dir gerne nur vorstellen, dann such dir eine entspannte Position und leg dich zum Beispiel hin!

Möchten alle gerne mitmachen dann verwendet meine gelesene Version! Sonst kannst du jemanden bitten ruhige Musik ein zu schalten und dir den Text langsam vor zu lesen!

„Schließ deine Augen und beobachte deinen Atem, wie er deinen Körper sanft bewegt. Spür, wie die Luft durch deine Nasenlöcher ein- und wieder ausströmt. Du bist nun ganz ruhig.

Stell dir vor, du bist ein großer, starker Baum. Mit deinen Füßen stehst du fest auf dem Boden. Aus deinen Fußsohlen wachsen Wurzeln. Sie bohren und schlängeln sich und krallen sich tief im Erdreich fest. Nun bist du verbunden mit dem Erdboden und nichts kann dich umwerfen, so fest halten dich deine starken Wurzeln.

Deine Beine, dein Oberkörper und Rücken bilden den Stamm des Baumes, der kräftig und stark ist. Er hält dich aufrecht. Durch ihn wächst und wirst du immer größer und höher.

Nun breite deine  Arme aus, denn sie sie sind deine Äste. Mit ihnen streckst du dich dem Himmel entgegen. Deine Finger sind die kleinen Zweige des Baumes. Sie winken der Sonne und greifen nachts nach den Sternen. Aus ihnen wachsen viele kleine Blätter und Früchte.

Bleib so und spür, wie es sich anfühlt, ein großer, starker Baum zu sein, der beinahe den Himmel berührt. Behalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn du Kraft brauchst!

Wind kommt auf, er bläst durch deine Zweige, spielt mit den Blättern. Der Wind wird stärker und jetzt bewegen sich auch deine Äste gleichmäßig durch die Luft. Ganz leicht schaukelt auch dein Baumstamm: hin und her bewegt er sich. Deine Wurzeln halten dich fest auf der Erde und so bleibst du immer an Ort und Stelle.

Allmählich lässt der Wind nach. Deine Bewegungen werden langsamer und kleiner, bis du wieder als stiller Baum dastehst. Gemeinsam seid ihr nun ein großer, geheimnisvoller Wald.

Spür noch einmal, wie fest du mit dem Boden verbunden bist, wie aufrecht du dastehst und wie sich deine Arme freudig dem Himmel entgegenstrecken.

Nun senke langsam deine Arme. Atme tief ein und aus und spür, wie du dich wieder in dich selbst zurückverwandelst. Beginn mit deinen Füße zu heben und sie auszuschütteln. Nun deine Finger und Arme langsam zu bewegen und deine Augen zu öffnen.

Textvorlage: Theresa Schuster
Quelle: KlettKita Verlag
Musik: Mai Cocopelli

Fächererdäpfel

Was hältst du davon, wenn du deiner Familie heute etwas ganz Besonderes kochst? Die Fächererdäpfel könnt ihr als einfaches Abendessen genießen, aber auch als Beilage zum Grillen oder zum Schnitzel eignen sie sich hervorragend.

Wenn du sie als Hauptmahlzeit, also vielleicht zum Abendessen machen möchtest, dann nimm ca. 4-5 mittelgroße Erdäpfel pro Person. Als Beilage reichen ca. 2-3 Stück pro Familienmitglied. Es kommt darauf an, wie viel Hunger deine Familie hat.

Nimm dir am besten einen Schreibblock und einen Stift und frage einmal in deiner Familie durch, wie viel Stück jede/r gerne essen würde.
Du kannst statt der Zahl, die sie dir nennen, Punkte auf dein Papier zeichnen. Wenn deine Mama zum Beispiel 4 Stück möchte, dann zeichne 4 Punkte dafür auf dein Blatt. Wenn du alle aus deiner Familie befragt hast, kannst du alle Punkte zusammen zählen. So viele Erdäpfel machst du dann. Aber vergiss nicht, für dich auch welche zu machen 😉 .

Zutaten

  • so viele Erdäpfel, wie deine Familie essen möchte
  • Rapsöl oder Sonnenblumenöl
  • Rosmarin
  • Paprikapulver
  • Salz
  • weitere Gewürze nach Geschmack
  • auch Knoblauch würde passen

Anleitung

  • Wasche die Erdäpfel gut oder lass dir beim Schälen mit einem Sparschäler helfen und schneide sie unter Aufsicht einer/eines Erwachsenen fächerartig in sehr dünne Scheiben ein. Probiere, wie dünn du es schaffst. Dabei aber nicht ganz durchschneiden, die Erdäpfel sollen auf der Unterseite noch zusammenhängen. Weil das ziemlich schwierig ist, gibt es dafür einen tollen Trick:
Nimm zwei Stäbchen und lege sie neben die Erdäpfel. dann schneide die Erdäpfel bis zu den Stäbchen ein. Somit ist es nicht möglich, sie ganz durch zu schneiden.
  • Jetzt legst du die Erdäpfel auf ein mit Backpapier belegtes Backblech und öffnest die Fächer ein wenig indem du sie ein bisschen auseinander ziehst. Ganz vorsichtig gibst du nun ein wenig Öl über alle Erdäpfel. Vielleicht kann dich jemand dabei unterstützen, damit es nicht zu viel wird. Unter uns Köchinnen und Köchen nennt man das beträufeln. Und jetzt bestreust du die Erdäpfel noch mit Gewürzen, die dir und deiner Familie schmecken. Magst du Rosmarin? Der eignet sich besonders gut. Auch Oregano, Paprikapulver oder Knoblauchpulver (oder auch fein geschnittener Knoblauch) schmecken ausgezeichnet.
  • Bitte Mama oder Papa das Backrohr für dich auf 220 Grad mit Heißluft einzuschalten und die Erdäpfel ins Backrohr zu schieben. Mit Heißluft könnt ihr gleichzeitig auch 2 Bleche ins Rohr geben. Backt die Erdäpfel für ca. 30 Minuten. Jetzt ist dein erwachsener Helfer gefragt. Bitte ihn/sie die Temperatur auf 200 Grad zurück zu schalten und die Fächer noch einmal etwas weiter zu öffnen. die Erdäpfel werden nun noch weitere 5-10 Minuten gebacken. Sie sollen ähnlich wie auf dem Bild oben eine schöne Farbe bekommen.

Wir wünschen euch gutes Gelingen und guten Appetit!

Die Macht der liegenden Acht

Mit langsamen Schritten bewegen wir uns nun wieder in Richtung der sogenannten „Neuen Normalität“!
Der Lern- und Arbeitsalltag zu Hause konnte von vielen relativ flexibel gestaltet werden – im Alltag „draußen“ braucht es aber wieder vermehrt längere Konzentrationsphasen, um alle Anforderungen bewältigen zu können. Das gilt vor allem für die Kinder, die bald wieder in eine Art „neuen Alltag“ in den Bildungseinrichtungen Kindergarten und Schule starten werden.

Deshalb möchten wir heute eine ganz einfache Übung vorstellen, die dabei hilft, sich besser zu konzentrieren und die die Zusammenarbeit der beiden Gehirnhälften unterstützen kann: die liegende Acht – ein harmonisches, fließendes Zeichen das auch als Symbol für Unendlichkeit gilt.

Die Übung kommt aus der Edu-Kinestetik, einer Spezialrichtung der Angewandten Kinesiologie: es handelt sich dabei zwar um ein wissenschaftlich nicht anerkanntes Diagnose- und Therapieverfahren, aber wer sich schon einmal mit Kinesiologie auseinandergesetzt hat und die positiven Auswirkungen der Übungen bei sich selbst oder seinem eigenen Kind erfahren hat, wird der alternativen Methode wahrscheinlich positiv begegnen.

Im Grunde ist es ganz einfach: wer die liegende Acht immer wieder mal in den Alltag integriert – sei es zwischendurch, oder gezielt ein paar Mal vor einer Tätigkeit, die Konzentration erfordert – wird vielleicht bemerken, dass ihm die Konzentration danach leichter fällt:
Lehrer, die kinesiologische Übungen zu Unterrichtsbeginn anbieten, berichten, dass Schüler Aufgaben fokussierter lösen können und weniger ablenkbar sind. Schüler bemerken, dass ihre krakelige Schrift nach 8er-Übungen „flüssiger“ erscheint, dass ihnen das Schreiben und auch das Zusammenziehen der einzelnen Buchstaben beim Lesen etwas leichter fällt. Kindergartenkindern kann die Übung dabei helfen, ruhiger zu werden, und auch wie bei den Älteren, sich besser zu konzentrieren. Viele sind dabei sehr ausdauernd, besonders wenn wir die Achter-Kugelbahn anbieten und die Kinder die rollende Kugel mit den Augen verfolgen.

Das schwungvolle Nachspuren und das Überkreuzen der Mitte fördert die Motorik, die Auge-Hand-Koordination, die Integration des rechten und linken Gesichtsfeldes, Entspannung der Augenmuskulatur, …
Das Kind soll danach einen größeren Zugriff auf seine Kompetenzen erhalten und Lerninhalte sollen anschließend besser und schneller aufgenommen und verarbeitet werden.

Nachfolgend zeigen wir einige Beispiele, in welchen verschiedenen Formen die liegende Acht umgesetzt werden könnte:

Ein bunter Achter auf großem Papier – der Erwachsene zeichnet eine Linie vor und das Kind darf die Figur nachspuren. Dabei geht es nicht um das exakte Treffen der Linie, sondern vielmehr um den harmonischen Schwung und um die Kreuzung der Mittellinie.
Als Autobahn macht die liegende Acht auch Kindern Spaß, die nicht so gerne zeichnen.
Wer noch Straßenkreide übrig hat, kann die liegende Acht auch ganz groß zeichnen und sie entweder abgehen oder mit dem Laufrad nachfahren.

Eine außergewöhnliche Idee ist, die liegende Acht von unten mit einer Taschenlampe nachzuspuren – so wie in unserem Film:

Wenn die Übungen Spaß machen, könnte eine Achter-Kugelbahn vielleicht eine lohnende Investition sein?

Man kann die liegende Acht mit einem Dirigentenstab in die Luft schwingen, sie mit Malseife an die Duschwand zeichnen, mit dem Finger oder einem kleinen Ast in Sand schreiben, ….

Wer findet noch weitere Möglichkeiten? 🤓

Porridge- ein kraftvoller Start in den Tag

Du hast sicher schon einmal gehört, dass das Frühstück eine sehr wichtige Mahlzeit ist. Heute möchte ich dir eine Frühstücks Variation zeigen, die mir viel Kraft und Energie für einen guten Start in den Tag bringt.

Porridge ist ein warmer Haferbrei, der ganz einfach zubereitet wird und somit ein geniales „Superfood“ ist. Er ist nicht nur gesund, sondern hält dich auch lange statt.

Für deinen Porridge brauchst du nicht länger als ein paar Minuten und ein wenig Unterstützung eines Erwachsenen. Hier erfährst du, wie du ihn ganz einfach in wenigen Schritten herstellst.

Porridge Grundrezept

Zutaten:

  • 1 EL Haferflocken
  • 100 ml Wasser oder Milch (Pflanzenmilch, Kuh- oder Schafmilch)
  • 1 Prise Salz ( Das ist die Menge, die zwischen deinen Daumen und Zeigefinger passt)

Zubereitung:

  • röste die Haferflocken kurz in einer Pfanne an
  • dann gießt du 100 ml Flüssigkeit dazu und kochst sie kurz auf
  • mit einem Löffel rührst du so lange, bis der Porridge eine breiige Konsistenz bekommt
  • und zum Schluss eine Prise Salz dazu

Wichtig: Dafür brauchst du einen Erwachsenen, der dir bei der Bedienung des Herdes behilflich ist.

Jetzt kannst du deinen Haferbrei auskühlen lassen und nach Belieben toppen.

Tipp: Ein besonderes Topping gibt deinem Frühstück das gewisse Extra.

  • Naturjoghurt
  • verschiedene Nüsse
  • Sesam
  • Chiasamen
  • Leinsamen
  • Kürbiskerne
  • Sonnenblumenkerne
  • Honig, Zimt, Kakao
  • Ingwer
  • Trockenfrüchte
  • selbstgemachte Kompotte
  • frische Früchte
  • Beeren
  • usw.

Ich zeige dir nun einige Serviervorschläge.

Gutes Gelingen und lass es dir gut schmecken!

Der Zungenautomat

1. Mit einem leichten Klaps auf den Hinterkopf wird der Zungenautomat in Betrieb genommen: Die Zunge springt heraus

2. Ziehen wir am linken Ohrläppchen, schnellt die Zunge in den linken Mundwinkel

3. Ziehen wir am rechten Ohrläppchen, schnellt die Zunge in den rechten Mundwinkel

4. Drücken wir mit dem Finger die Nasenspitze hoch, geht auch die Zungenspitze in die Höhe

5. Drücken wir unten ans Kinn, schaltet der Automat sich aus – die Zunge verschwindet wieder im Mund

6. Wer erfindet weitere Automatentricks?

Nach der Idee von: http://kindersprache.ch/wp-content/uploads/2015/09/Spiele-die-den-Mund-trainieren.pdf

Modeschau oder Wettrennen? Oder beides?

Hast du schon mal beim Aufhängen von nasser Wäsche geholfen? Dann wirst du wissen, dass du dafür Kluppen verwenden kannst. Aber mit Wäscheklammern kannst du viel mehr machen, als Hosen und Socken auf der Wäscheleine befestigen.
Mach dich auf die Suche nach Kluppen. Vielleicht weißt du ja wo diese aufbewahrt werden oder du fragst einen Erwachsenen nach Hilfe. Sobald du die Wäscheklammern gefunden hast, wirst du feststellen, dass ein großes Kuddelmuddel herrscht. Versuche nun mal die Kluppen zu sortieren.

Dabei kannst du sie nach Farben, Material wie Holz oder Kunststoff oder der Größe nach sortieren. Vielleicht entstehen hierbei schon bunte Reihenfolgen?

Sind die Klammern erstmal sortiert, gehe in die Küche und borge dir einen Kochtopf aus. Stelle ihn auf den Boden und setze dich davor hin. Nun suche dir Kluppen einer Farbe aus und versuche mit einer Klammer auf eine zweite Klammer zu drücken. Du wirst sehen, die untere Kluppe wird hüpfen. Probiere doch aus, ob sie in den Topf hüpft!

Du kannst mit Wäscheklammern auch eine Modenschau machen. Du fragst dich jetzt bestimmt, wie das funktionieren soll. Hefte dir möglichst viele Kluppen an deine Kleidung. Auf dem Foto siehst du eine Kluppe am Socken. Versuche eine Runde damit zu gehen und behalte wenn möglich die Kluppe an deinem Kleidungsstück.

Du kannst gemeinsam mit deinen Familienmitgliedern einen Kluppenwettlauf veranstalten. Hängt euch so viele Klammern wie möglich an die Socken und wer mit den meisten Klammern über die Ziellinie kommt, hat gewonnen.

Nach diesem Wettlauf ist eine Massage angenehm. Lege dich auf den Bauch oder den Rücken. Vielleicht können Mama, Papa oder deine Geschwister dir nun Kluppen auf die Kleidung heften. Versuche dabei mitzuzählen wie viele Wäscheklammern du spürst.

 Nach diesem etwas ruhigeren Spiel, kannst du deine Konzentration auf eine Probe stellen.

Probiere aus, was du mit Kluppen bauen kannst. Vielleicht eine Straße? Ein Haus oder wie hier abgebildet einen Kreis. Vielleicht kannst du ihn hochheben und herumtragen? Oder dir um den Hals hängen, damit er dich schmückt?

Lass deiner Fantasie freien Lauf! Wenn du möchtest, kannst du uns gerne deine Bauwerke in den Kommentaren zeigen.

Mal dir deine Turnstunde selbst!

Bring´ wieder ein bisschen Bewegung in deinen Alltag – am besten draußen an der frischen Luft!
Du brauchst nichts weiter als Straßenkreiden und eine Straße, die du bemalen kannst (und wo du genug Platz hast, gefahrlos zu laufen, zu springen und dich zu drehen)!

Lass dich von unserem Film inspirieren:

Hier sind alle Elemente des Straßenkreideparcours zum Nachzeichnen für dich einzeln fotografiert:

Du kannst die Elemente nach Lust und Laune untereinander mischen und kombinieren, wie es dir gefällt – oder du denkst dir etwas Neues dazu aus! Ganz nach dem Motto: „Mix and Match“.

Viel Spaß beim Ausprobieren! 🏃🏼‍♀️🏃🏻

Schnitzeljagd für zuhause

Mit freundlicher Genehmigung von Archäo Now dürfen wir sie dir heute präsentieren. Meine Familie und ich sind der Spur durchs Haus bereits gefolgt und hatten sehr viel Spaß dabei. Der Schatz, den wir zum Schluss gemeinsam gefunden haben, war eine Eisbox, die wir uns dann schmecken ließen. Aber finde selbst heraus, welcher Schatz auf dich wartet.

Bitte einen aus deiner Familie die Schnitzeljagd für alle Familienmitglieder vorzubereiten. Bei einigen Aufgaben ist evt. die Hilfe älterer Geschwister oder die deines Papas oder die deiner Mama notwendig. Gemeinsam könnt ihr es aber am besten schaffen.

Welcher Gegenstand schwimmt auf dem Wasser und welcher sinkt?

Hier findest du die Anleitung und den Spielbogen.

Was bedeuten diese Gegenstände, oder wozu braucht man sie???

Wenn du neugierig geworden bist, dann kann es eigentlich schon losgehen. Unter dem Motto: „Gemeinsam können wir das schaffen!“

Sackhüpfen und Kutschenfahrt

Bestimmt hast du in der langen Zeit, die du nun schon zuhause bist, einmal dein Bett frisch bezogen. Oder du hast dabei zugesehen 😉 . Aber wusstest du, dass man mit dem Bezug des Kopfpolsters auch Spiele spielen kann?

Alles was du dazu brauchst ist ein Kopfpolsterbezug und es kann schon losgehen!

Nimm dir den Bezug und öffne ihn am unteren Ende. Nun steige hinein und schau mal, wie viel Platz er dir bietet. Kannst du als Ganzes darin verschwinden? Hast du Platz, dich darin umzudrehen? Oder geht es sich gerade aus, dass dein Kopf nicht heraussieht?

Wenn du dich mit dem Bezug vertraut gemacht hast, stelle deine Beine hinein und halte das obere Ende gut mit deinen Händen fest. Nun kannst du ganz leicht damit Sackhüpfen!
Probiere mit beiden Beinen ein Stückchen vorwärts, seitwärts und dann auch rückwärts zu springen. Vielleicht kannst du auch ein Bein weglassen und mit nur einem Bein hüpfen? Wenn du ganz sicher bist, stelle dir noch einen Hindernisparcours auf und hüpfe schnell durch.

Für das zweite Spiel, kannst du den Parcours von vorhin gleich stehen lassen. Krieche in den Bezug hinein und bewege dich auf allen Vieren durch den Raum. Entweder schaut dein Kopf vorne heraus und du siehst deinen Weg oder du lässt den Popo herausschauen. Nun kannst du durch den Weg, mit den Hindernissen, durchkriechen.

Das dritte Spiel wird schon etwas schwieriger. Dafür brauchst du jemand Zweiten. Du ziehst dir den Bettbezug über den Kopf und den ganzen Körper. Nun bitte deinen Mitspieler, dich mit Hilfe seiner Hand durch den Raum zu führen. Vielleicht schafft ihr es auch, wenn einer den Weg ansagt und der andere geht den Weg blind durch den Raum?

Zu guter Letzt kommt noch das Kutschenspiel. Dabei sitzt du auf dem Bettbezug und wirst von deinem Mitspieler durch den Raum gezogen. Doch Vorsicht! Es kann ganz schön wild hergehen, bei so einer Kutschenfahrt!

Vielleicht fallen dir noch viele andere Ideen ein, die du mit einem Bettbezug spielen kannst. Du kannst gerne davon in den Kommentaren berichten.

Lern-Bär-Tag „Farbenspaß“

Hallo liebe Kinder im letzten Kindergartenjahr!
Heute erhaltet ihr die letzte Lern-Bär-Idee und sie hat mit Farben und ersten Rechenaufgaben zu tun.
Welche Farben fallen euch ein? Welche ist eure Lieblingsfarbe?
Hast du schon einmal gerechnet?

„Lern-Bär“

Für dieses Spiel benötigst du eine Badewanne oder ein größeres Gefäß mit Wasser darin. Bitte deine Mama um einen Schaumlöffel. Nun darfst du in das Wasser viele bunte Stöpsel hineingeben. Deine Eltern schreiben dir bestimmt gerne kleine Rechenaufgaben im Zahlenraum 1-10 auf. Lege diese verdeckt neben dein Gefäß und los geht’s!
Löse die Rechenaufgabe und löffel so viele Stöpsel aus dem Wasser, wie das Ergebnis lautet.
Z.B.: 2+3=5, 5 Stöpsel werden herausgefischt

Viel Freude beim Rechnen und Fischen!

Ihr könnt stolz auf euch sein, denn ihr habt sieben Tage lang, jeden Tag, eine Idee vom Lern-Bären gemacht. Die Ideen waren bestimmt herausfordernd und haben eure volle Konzentration gebraucht.
Ihr/Du habt/hast es geschafft! Gut gemacht!