Es war uns ein Vergnügen!

Liebe Familien!

In den letzten Wochen haben wir es uns zum Ziel gemacht, die Familien unseres Kindergartens und alle anderen Familien, die ebenso auf unseren Blog aufmerksam geworden sind, auf ganz besonderem Weg zu begleiten.
Die vergangenen Wochen waren für uns alle eine große Herausforderung. Jede einzelne Familie hat eigene Erfahrungen in dieser Zeit gesammelt. Es war bestimmt nicht immer einfach, die Kinder zu Hause zu betreuen, besonders, wenn die eigene Arbeit nebenbei auch im Homeoffice erledigt werden musste. Auch einige von uns können hier Ihre Erfahrungen teilen.

In Gesprächen mit Eltern haben wir viele positive Aussagen über die vergangenen Wochen gehört. Von: „Ich hatte es mir anfangs schlimmer vorgestellt“ über: „In dieser Zeit sind wir als Familie so gut zusammen gewachsen“ bis: „Es war so schön, dass einmal alle Zusatztermine am Nachmittag weg gefallen sind“ war alles dabei.

Die Schatzkiste unseres Kindergartenblogs ist nun mit 91 Beiträgen schon sehr gut bestückt. Wir werden sie ab nun nicht weiter füllen, denn unsere Aufmerksamkeit wird wieder bei den Kindern, die wir bereits im Kindergarten betreuen, gebraucht.

Sie können aber nach wie vor jederzeit hier aus dem Vollen schöpfen. Wann auch immer Sie das Bedürfnis nach einer von uns Pädagogen ausgewählten Beschäftigung für Ihr Kind oder die ganze Familie haben, schauen Sie auf unseren Blog.

Wir möchten uns auf dieser Plattform noch mit ein paar persönlichen Gedanken zu diesem Projekt bei Ihnen verabschieden:

Als wir beschlossen, die Idee des Blogs umzusetzen, dauerte es nicht lange, bis mir auch schon die ersten Ideen für die Blogbeiträge einfielen. Das Schreiben des ersten Beitrags war für mich aufregend. Noch nie habe ich „hinter“ einen Blog geschaut. Andere Beiträge, wie das „Coronalied“, sind im Laufe der Zeit entstanden. Meine Kinder fanden das Erstellen eines Beitrags lustig, denn sie saßen öfters neben mir und durften auf der Tastatur arbeiten „wie Papa“.  
Ich habe mich in der Homeofficezeit mit meinen Kolleginnen gut verbunden gefühlt, denn wir arbeiteten gemeinsam an einem großen Ganzen- dem Blog!
Es war mir eine Freude ein Teil davon zu sein und vielleicht die eine oder andere Familie in dieser Zeit unterstützt zu haben. Mit Ideen, Denkanstößen oder dem Aufleben lassen von Kindheitserinnerungen
.“

„Nachdem die Idee des Schreibens eines Blogs entstanden ist,  war ich einerseits dankbar für die Möglichkeit des pädagogischen Austauschs, andererseits konnte ich mir nicht vorstellen, wie die Arbeit ohne Kinder zu Hause am Computer sein wird. 
Mir war es wichtig, mit meinen Beiträgen, die freie Entscheidung der Kinder auch weiterhin zu unterstützen.“

In herausfordernden Zeiten muss man spontan und offen sein. Wir haben gemeinsam einen Weg gefunden um Sie täglich mit Ideen zu begleiten.
Ein Umdenken meinerseits war erforderlich und ich habe sehr viel Zeit vor dem Laptop verbracht.
Ich freue mich sehr auf die Bewegung und das Erleben / Entdecken mit den Kindern!“


Das Arbeiten auf und mit dem Blog war für mich eine komplett neue Erfahrung. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich zu Beginn sehr unterschätzt habe, wie viel Zeit das Arbeiten an den einzelnen Beiträgen in Anspruch nimmt.
Es war eine neue, spannende Erfahrung, ich habe wieder etwas dazu gelernt und doch freue ich mich sehr die Angebote wieder mit den Kindern durchführen zu können
😉 .“

Vieles wird mir aus diesen besonderen „Corona-Wochen“ in Erinnerung bleiben – einiges als schwierige Herausforderung, anderes als kostbare Bereicherung. Unser Kindergarten-Blog zählt auf jeden Fall zu den positiven und wertvollen Erinnerungen! Zum einen, weil es eine schöne Möglichkeit war, trotz Isolation mit den Kindergarten-Familien in Kontakt zu bleiben und den Kindern auf diese Weise jeden Tag ein kleines Geschenk zu bereiten. Zum anderen, weil mir der Blog auch eine besondere Zeit mit meinen eigenen Kindern geschenkt hat, selbst wenn sie schon lange keine Kindergartenkinder mehr sind – wir haben uns gegenseitig geholfen: ich ihnen beim Home-Schooling und sie mir beim Gestalten einiger Blogbeiträge. Ob beim gemeinsamen Kuchenbacken, beim Fotografieren und Filmen („Ich brauch bitte 2 Hände, die das halten!“), beim Zusammentragen von Gegenständen für ein Spiel, oder auch mal kurz vor der Verzweiflung mit diversen Videobearbeitungs-Apps… 😉 .
Ich freu´ mich, dass ich zu dieser Sammlung von Schätzen einen Beitrag leisten durfte
!“

Die Mitgestaltung des Blogs hat mir riesengroßen Spaß gemacht. Ich hatte so viel Freude mir immer wieder Neues auszudenken, es auszuprobieren und zu fotografieren. Besonders stolz bin ich darauf, zu einem Team zu gehören, das sich so schnell einig war, dieses Projekt in der sehr besonderen Coronazeit gemeinsam so rasch umzusetzen und wochenlang daran zu arbeiten. Eine mitwirkende Kollegin hat einmal gesagt: „Ich kann die Beiträge gar nicht den einzelnen Teamkolleginnen zuordnen.“ Und das zeigt mir, wie sehr wir trotz individueller Ideen an einem Strang ziehen.
Und das nicht nur in Coronazeiten!“

Die Mitwirkenden:
Karin, Alexandra, Kathi, Carina, Nati, Lisa Marie, Andrea und Michi

Eine Wiesenmalgeschichte

Auf der Wiese kreucht und fleucht es schon. Käfer, Insekten, Schnecken sowie viele andere kleine Tiere leben im hohen Gras. Mach dich gemeinsam mit einer Person, die lesen kann, auf den Weg um eine Malgeschichte zu erleben. Dafür brauchst du ein Blatt Papier und Stifte oder Fingerfarben. Hör genau hin was dir vorgelesen wird und versuche das Gehörte zu zeichnen. Male einmal mit deiner Schreibhand und dann benutze die andere. Oder du malst mit beiden Händen gleichzeitig? Probiere es aus und staune was deine Hände alles gleichzeitig können.

Jetzt male ich zwei gerade Striche, das soll die lange Straße sein. Die führt vom Dorf zur Wiese hinein.

Nun kann ich ein Bächlein vor mir sehn,

wo Butterblumen am Ufer stehen.

Und viele Gräser fein und grün,

Die Schwalbenzüge drüber ziehn.

Ein Regenwurm schlängelt sich durchs Gras

Und eine Schnecke, die ist ganz nass.

Da huscht ein Mäuslein grau und flink

Und drüber flattert ein Schmetterling.

Kleine Kugeln seh‘ ich jetzt vor mir,
na, kleiner Hase, sind die von dir?

Nun haben wir genug gesehn
und wollen auf der Straße nach Hause gehen.

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist image-1.png

Flieg mit zum Mond – wir machen Kletterraketen

Du brauchst dafür:
– Karton
– Stifte zum Anmalen
– einen Strohhalm
– eine Schnur
– zwei Holzperlen
– Kleber

Und schon kann es losgehen:

Im ersten Schritt kann dir deine Mama oder dein Papa helfen – zeichne dir zwei gleiche Raketen auf den Karton und schneide diese aus.
Nun kannst du deine Raketen nach Lust und Laune gestalten, bemalen und verzieren.
Nun schneidest du von deinem Strohalm zwei gleich große Stücke ab (ca. 4cm lang)
Nun klebst du die beiden Strohhalmstücke auf die Rückseite deiner Rakete. Achte darauf, dass du die beiden Strohhalme nach oben gehend ein wenig nach innen hin anklebst.
Anschließend kannst du die Schnur durchfädeln. Achte darauf, dass die Schnur lang genug ist (in etwas 2m lang) .
Nun lässt du alles gut trocknen.
Im nächsten Schritt klebst du die zweite Rakete auf die beiden Strohhalme drauf. Lass dir hierbei von deiner Mama oder deinem Papa helfen. Es ist wichtig, dass der Kleber nur auf den Strohhalmen ist!
An die beiden Enden der Schnur fädelst und befestigst du noch zwei Holzperlen. Somit kannst du dann die Enden besser in deinen Händen halten.

Bereit zum Start? Dann kann es losgehen!

Hänge deine Rakete an einen Türgriff – wenn du an den Enden der Schnur abwechselnd ziehst – startet deine Rakete los!

Viel Spaß und einen erfolgreichen Flug!

Finde die Reimwörter

Heute wollen wir dich einladen, dich mit Wörtern zu beschäftigen, die fast genau gleich klingen. Man nennt diese Wörter Reimwörter.
Manchmal unterscheiden sie sich nur durch einen Buchstaben und haben doch eine ganz unterschiedliche Bedeutung.
Höre dir einmal diese beiden Worte an: MAUS – HAUS
Hinten klingen sie gleich, nur der erste Buchstabe ist anders. Wenn du ein Kind im letzten Kindergartenjahr bist, kannst du vielleicht schon sagen, durch welche Buchstaben sich die Worte MAUS und HAUS unterscheiden.

Schau dir nun die folgenden Bilder an. Sprich laut aus, was du darauf siehst, dann hörst du gut, wie die einzelnen Worte klingen. Findest du immer zwei Bilder, die zusammen gehören, weil sich die Worte reimen?

Und hier findest du die Reimwörter noch einmal zum Ausdrucken. Du kannst sie auf Karton aufkleben und zum Beispiel Memory damit spielen. Die Bilder, die du bei diesem Memory finden musst, sehen dann nicht gleich aus, aber sie reimen sich.

Gespiegelte Hände

Wir stellen Dir heute ein Spiel vor, das Du immer dabei hast. Stellt sich einmal Langeweile ein, kannst du rasch darauf zugreifen.

Dazu brauchst Du nur einen Spielpartner. Einer zeigt Bewegungen vor und der andere Spielpartner versucht rasch die vorgegebenen Bewegungen nachzumachen- zu spiegeln.

Sei kreativ und erfinderisch, du wirst staunen, was Deine Hände alles können.

Das folgende Video zeigt Dir ein paar Vorschläge:

Los geht`s!

Eine andere Variante könnte sein, dass ihr nicht festlegt, wer Spiegel und wer Spieler ist. Der Wechsel von Vorspielen und Nachahmen geschieht dynamisch.

Lernziele

  • Wahrnehmung von Details
  • Annehmen von Impulsen
  • Nachahmung von Bewegungen
  • Bewegungsrichtungen korrekt spiegeln und umdenken
  • Hand- Augenkoordination
  • nonverbale Kommunikation
  • Sozialkompetenz

Fantasiereise – Ich bin ein Baum

Manchmal wünschen wir uns, soviel Kraft und Stärke zu spüren wie ein Baum hat. Meine Baumreise lädt heute deine ganze Familie zum Kraft auftanken und hineinspüren ein. Hast du ein Zirbenkissen, dass dich an den Duft der Bäume erinnert? Du kannst es gerne in eure Mitte legen. Du darfst dir aussuchen, ob du die sanften Bewegungen gerne mit machen möchtest, dann stell dich mit etwas Abstand zu allem ganz fest auf deine Beine. Oder du möchtest es dir gerne nur vorstellen, dann such dir eine entspannte Position und leg dich zum Beispiel hin!

Möchten alle gerne mitmachen dann verwendet meine gelesene Version! Sonst kannst du jemanden bitten ruhige Musik ein zu schalten und dir den Text langsam vor zu lesen!

„Schließ deine Augen und beobachte deinen Atem, wie er deinen Körper sanft bewegt. Spür, wie die Luft durch deine Nasenlöcher ein- und wieder ausströmt. Du bist nun ganz ruhig.

Stell dir vor, du bist ein großer, starker Baum. Mit deinen Füßen stehst du fest auf dem Boden. Aus deinen Fußsohlen wachsen Wurzeln. Sie bohren und schlängeln sich und krallen sich tief im Erdreich fest. Nun bist du verbunden mit dem Erdboden und nichts kann dich umwerfen, so fest halten dich deine starken Wurzeln.

Deine Beine, dein Oberkörper und Rücken bilden den Stamm des Baumes, der kräftig und stark ist. Er hält dich aufrecht. Durch ihn wächst und wirst du immer größer und höher.

Nun breite deine  Arme aus, denn sie sie sind deine Äste. Mit ihnen streckst du dich dem Himmel entgegen. Deine Finger sind die kleinen Zweige des Baumes. Sie winken der Sonne und greifen nachts nach den Sternen. Aus ihnen wachsen viele kleine Blätter und Früchte.

Bleib so und spür, wie es sich anfühlt, ein großer, starker Baum zu sein, der beinahe den Himmel berührt. Behalte dir dieses Gefühl und erinnere dich daran, wenn du Kraft brauchst!

Wind kommt auf, er bläst durch deine Zweige, spielt mit den Blättern. Der Wind wird stärker und jetzt bewegen sich auch deine Äste gleichmäßig durch die Luft. Ganz leicht schaukelt auch dein Baumstamm: hin und her bewegt er sich. Deine Wurzeln halten dich fest auf der Erde und so bleibst du immer an Ort und Stelle.

Allmählich lässt der Wind nach. Deine Bewegungen werden langsamer und kleiner, bis du wieder als stiller Baum dastehst. Gemeinsam seid ihr nun ein großer, geheimnisvoller Wald.

Spür noch einmal, wie fest du mit dem Boden verbunden bist, wie aufrecht du dastehst und wie sich deine Arme freudig dem Himmel entgegenstrecken.

Nun senke langsam deine Arme. Atme tief ein und aus und spür, wie du dich wieder in dich selbst zurückverwandelst. Beginn mit deinen Füße zu heben und sie auszuschütteln. Nun deine Finger und Arme langsam zu bewegen und deine Augen zu öffnen.

Textvorlage: Theresa Schuster
Quelle: KlettKita Verlag
Musik: Mai Cocopelli

Komm, lass uns in eine andere Welt eintauchen!

Heute habe ich dir Vorlagen für einen Geschichtenwürfel hochgeladen.

Geschichtenwürfel
Hier kannst du selbst einen Würfel gestalten! Was malst du auf diesen Würfel? Vielleicht hast du ein Foto und deine Familie ist die Hauptrolle in der Geschichte?

Diese können dir deine Eltern ausdrucken und du kannst den Würfel
ausschneiden und zusammenkleben.

Was braucht man alles für eine Geschichte?
Eine Geschichte benötigt immer eine Hauptrolle (Um wen geht es in der Geschichte), eine Handlung (Was machen die Tiere, Menschen, etc.) und ein Ende (die Erfüllung eines Wunsches oder einer Aufgabe). In deiner Geschichte zeigt dir der Würfel, wer deine Hauptrolle ist, wo diese stattfindet und welche Hilfsmittel und Gegenstände in der Geschichte vorkommen.

Spielidee 1
Du kannst mehrere Würfel auf einmal würfeln und legst sie in einer Reihenfolge auf, so wie du sie in deiner Geschichte einbauen wirst.

Spielidee 2
Es gibt mehrere Erzähler und nach der Reihe wird gewürfelt. Der an der Reihe ist muss das Symbol beim Weitererzählen einbauen!

Der Erzähler bestimmt, wie sich die Geschichte entwickelt. Du kannst sie lustig, spannend, traurig oder abenteuerlich erzählen. Mit deiner Stimme kannst du etwas spielen um es aufregender zu erzählen.
Gerne können deine Eltern die Geschichte mitschreiben, damit du sie immer wieder vorgelesen bekommen kannst.

Viel Freude beim Eintauchen in deine Welt!

Coronalied

In den vergangenen Wochen ist bei dir sicherlich auch so Einiges passiert. Ohne Kindergarten, ohne Freunde zu treffen hast du ganz bestimmt auch tolle Dinge erlebt. Vielleicht hast du viele Videotelefonate geführt oder du hast einen bunten Regenbogen für dein Fenster gemalt. Damit hast du Kindern, die an deinem Fenster vorbeispaziert sind gezeigt, dass auch in deinem Haus ein Kind lebt und bald wieder alles gut wird.

Auch wir haben Abenteuer erlebt und damit das Erzählen von dieser ungewöhnlichen Zeit mehr Spaß macht, haben wir ein Lied erarbeitet.
Damit du zuhause mit deiner Familie mitsingen kannst, siehst du weiter unten den Text und das Lied zum Anhören gibt es selbstverständlich auch dazu.

Coronalied
(nach der Melodie von „Ein Vogel wollte Hochzeit machen“)

Und plötzlich war das Virus da,
ich sag euch wie das für mich war.
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Freunde treffen war verboten,
ich hatte im Hals einen großen Knoten.
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Oma und Opa durfte ich nicht seh’n
aber Runden auf dem Fahrrad dreh’n
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Fernsehen, Lesen und auch naschen,
ganz schön oft die Hände waschen
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Turnen, Englisch, Yoga, Flöte
ohne dem war’s manchmal blöde
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Dem Kindergarten blieb ich fern
spielen mit Mama hatte ich gern
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Puzzeln und Geschichten lesen
Papa erzählte von Märchenwesen
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Wandern durch den Frühlingswald,
mit kurzer Hose war’s nicht kalt
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Ich war ganz lange Zeit zuhaus‘
und nun ist unser Liedchen aus
Fiderallala Fiderallala Fiderallalalala

Und hier findest du das Lied zum Anhören:

Schlechte Träume adé – bastel dir deinen eigenen Traumfänger


Bestimmt hast du auch schon einmal schlecht geträumt oder hattest sogar einen Albtraum?
Heute zeigen wir dir, wie du einen Traumfänger selber basteln kannst.
Man sagt, dass Traumfänger die schlechten Träume in ihrem Netz auffangen und dich somit davor schützen.
Probier es aus – los gehts!

Du brauchst folgende Materialien:

  • einen gut biegsamen Ast
  • verschiedene Schnüre
  • bunte Perlen
  • Federn

Dann können wir starten!

Zuerst bindest du deinen Ast mit einem Stück Schnur zu einem Kreis zusammen. Achte darauf, dass du ihn oben fest zubindest, damit er dann nicht mehr aufgeht.
Nun nimmst du dir ein Stück deiner Schnur, knotest diese an einem Punkt fest und wickelst sie nun ein paar Mal von der einen zur anderen Seite des Asts.
Dabei kannst du immer wieder ein paar Perlen dazu auffädeln. Du kannst dies so lange fortsetzen, bis dir dein Traumfänger gut gefällt.
Anschließend kannst du an das untere Ende noch weitere Schnüre anbinden.
Wenn du das geschafft hast, kannst du auch hier noch Perlen und/oder Federn darauf binden.
Wenn der letztes Schritt geschafft ist, schneidest du überall noch die weg stehenden Enden deiner Schnüre ab. Und schon ist dein eigener Traumfänger fertig und einsatzbereit!

Wir wünschen dir viel Spaß und gute Träume!

Würfelspiel

Dieses einfache Würfelspiel kannst du in unterschiedlichen Varianten spielen. Je nach Alter kannst du es für dich und deine Mitspieler anpassen.

Du brauchst für das Spiel:

  • 30 Spielsteine – das können kleine Legosteine sein, Murmeln, Knöpfe, Wattestäbchen, Steine … was auch immer du in dieser Menge zur Verfügung hast.
  • einen Würfel – oder auch mehrere, wenn jeder mit seinem eigenen würfeln möchte
  • für jeden Mitspieler ein Gefäß um die Spielsteine darin aufzubewahren – das kann ein Glas sein, ein Becher, eine Schüssel …

Das Spiel in seiner Grundidee:

Die Spielsteine liegen in der Mitte der Spielfläche. Reihum wird gewürfelt. Die Würfelaugen zeigen an, wie viele Steine man nehmen darf. Die Steine immer in das eigene Gefäß geben, damit sie nicht verloren gehen. Zu Beginn des Spieles sollte man sich ausmachen, wie man die letzten Steine nehmen darf. Bleiben zum Schluss zum Beispiel nur noch 2 Steine übrig und der Spieler, der gerade dran ist, würfelt 4, dann könnte der Spieler entweder trotzdem alle restlichen Steine nehmen oder man macht sich vorher aus, dass man die Anzahl genau würfeln muss.
Mit jüngeren Kindern empfehlen wir die erste Möglichkeit, damit es nicht zu lange dauert, mit älteren Kindern kann man gerne auch die zweite Variante ausprobieren.
Zum Schluss zählt jeder Mitspieler seine Steine und Sieger ist, wer die meisten erwürfelt hat.

Die Varianten des Spieles:

  • Für die ganz jungen Kinder:
    Die Grundidee des Spieles bleibt gleich, aber nur 15-20 Spielsteine nehmen und einen Würfel, der nur die Augenzahlen von 1-3 abgebildet hat.
  • Auch für die Jüngsten:
    einheitliche, durchsichtige Plastikflaschen mit breitem Hals wählen, in die Mitte etwas größere Gegenstände legen, ebenso einen Würfel von 1-3 nehmen; Die Gegenstände in der Mitte werden in die Flasche gegeben. Wer zuerst die Flasche voll hat, ist Sieger.
  • Für die Kinder mit großem Zahlenverständnis oder im letzten Kindergartenjahr gibt es hier eine herausfordernde Variante:
    Die Grundidee bleibt gleich. Allerdings zählt beim Würfeln nicht mehr die Zahl der Augen, die nach oben zeigt, sondern die Zahl gegenüber, die nach unten zeigt und gerade nicht zu sehen ist. So viele Steine dürfen dann genommen werden.
    Die Erwachsenen können die Kinder anfangs damit ein paar Mal verblüffen, dass sie die Zahl kennen, bevor der Würfel umgedreht wird. Der Trick: immer die gegenüberliegenden Zahlen eines Würfels ergeben in Summe 7.
    Danach erklären die Erwachsenen den Kindern dieses Prinzip und rechnen gemeinsam aus, welche Zahl auf der Unterseite des Würfels ist.
    Es ist dabei egal, ob die Kinder durch Abzählen zum Ergebnis kommen, oder ob sie bereits im Kopf rechnen.

Wir wünschen dir viel Spaß beim gemeinsamen Spielen und Rechnen und vielleicht erfindest du ja noch weitere Spielvarianten mit deiner Familie.

Diese Idee haben wir in dem Buch „Das große Förder-Spiele-Buch 2“ im Borgmann Verlag gefunden.